La Pura Vida de Costa Rica

Meine vierwöchige Sprachreise nach Jacó in Costa Rica war eine super Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann. Ich habe das Land und die Leute mit ihrer Sprache und ihrem Lebensstil nach dem Motto ‚Pura Vida’ auf eine tolle Art kennengelernt.

Ich habe bereits 6 Monate vor dem geplanten Start der Reise angefangen den Aufenthalt in Süd-/Mittelamerika genauer zu planen. Fest stand: Erstmal das Spanisch aus der Schule in einem Sprachkurs in Costa Rica auffrischen. Dabei war mir wichtig, dass die Sprachschule in einem Strandort liegt in dem man auch gut Surfen kann. Dazu kann ich schon ein mal sagen: Jacó war die beste Wahl für Surf-Anfänger in Costa Rica.

Die Kommunikation mit GLS lief dabei wirklich gut und zwei Wochen vor dem Abflug bekam ich genaue Daten zu meiner Gastfamilie, eine ausführliche Beschreibung der Schule vor Ort und Kontaktdaten für Ansprechpartner in Costa Rica.

In Jacó angekommen empfing mich meine Gastfamilie sehr freundlich. Die Famile war sehr offen und besonders meine Gasteltern haben mich gerne zu Verwandeten oder kleinen Veranstaltungen mitgenommen (wenn ich gefragt habe!).  Da ich vier Tage vor dem Start des Sprachkurses angereist bin war ich auch sehr froh, dass ich in einer Gastfamile war, da ich sonst niemanden kannte und die Apartments der Schule zu dieser Zeit auch fast leer waren (eine Person hat dort gewohnt). 

Der Strand in Jacó ist, wie man auf dem Foto sehen kann, traumhaft schön (wenn es nicht regnet ;)).

Am darauffolgenden Montag fing der Sprachkurs an. Die Schule war nur eine Straße entfernt und somit schnell zu erreichen (vor allem mit dem Fahrrad). Meine Lehrerin war einfach toll. Der Unterricht hier ist wirklich kein Vergleich zu vielen Schulen in Deutschland. Die Leher sind aufgeschlossen, erzählen auch viel über sich und es macht Spaß sich auf Spanisch über die verschiedenen Kulturen und Ansichten zu unterhalten. Man lernt also nicht nur die Sprache, sondern auch sehr viel über Land und Leute. Ich hatte in den ersten zwei Wochen das Glück Einzelunterricht mit meiner Lehrerin zu haben, da kein anderer in der Schule das selbe Sprachniveau wie ich hatte (A2) und wir zudem in der ersten Woche nur vier Leute in der ganzen Schule waren (Off-Season und Regenzeit bedingt).

Die Klassenräume sind schön eingerichtet, wie man auf dem Foto sehen kann.

Einige der Klassenräume liegen auch draußen im Garten. Hier gibt es außerdem einen kleinen Pool! :)

In der Schule wurde 1-2 mal die Woche ein Programm nachmittags angeboten. Die Größe der Auswahl hängt dabei aber auch stark davon ab, wie viele Leute in der Schule sind. In der ersten Woche haben wir einen Salsa-Tanzkurs zu viert gemacht. In den darauffolgenden Wochen wurde mit allen zusammen traditionelles Essen gekocht. Dannia, die Mitarbeiterin, die für die Freizeitaktivitäten zuständig war, war aber auch immer offen für neue Vorschälge und hat gerne Touren oder anderes Programm mitorganisiert.

Ich hatte im Voraus einen Sprachkurs mit Surfen gebucht und würde dies auch jedem empfehlen, der gerne Surfen lernen möchte. Die Surfstunden vor Ort zu buchen in deutlich teurer und in den 3 Sessions á 2h, die man sonst bekommt lernt man wirklich viel. Ich habe zwar schon vorher auf einem Surfbrett gestanden, konnte allerdings noch nicht wirklich Surfen. Nach meinen 4 Wochen in Jacó (d.h. 12 Surfstunden) kann ich zum mindest behaupten, dass ich kein Anfänger mehr bin ;).

Von Jacó aus kann man außerdem sehr gut Ausflüge an den Wochenenden unternehmen. Wir haben sie allerdings alle selber organisiert, da es häufig deutlich teurer ist die Angebote der Schule zu nutzen. Die öffentlichen Busse in Costa Rica sind sehr günstig und auch sicher, sodass man problemlos in den Norden und Süden fahren kann.

Das Foto stammt aus dem Nationalpark Manuel Antonio, welcher ca. 2 Stunden von Jacó entfernt ist.

...oder man fährt Richtung Norden nach Montezuma...

... sowie zum der nahegelegenen Carara Nationalpark. Der Bus kostet ca. 1€ für 30 Minuten Bus fahren.

Ich kann den Sprachaufhalt aus eigener Erfahrung jedem nur wärmstens empfehlen! Man lernt die Sprache, das Land und die Leute auf eine ganz besondere Art und Weise kennen. Pura Vida!