Meine sechs Wochen eindrucksvolles Japan

Meine schönsten sechs Wochen, verbracht in Fukuoka, die drittgrößte Insel der fünf Inseln Japans. Hier ein kleiner Eindruck über meine Zeit in der Sprachschule,zusammen mit Freunden, viel japanischer Sommerhitze und mehr!

Am 27. Juli ging meine Reise los, von Hamburg über Helsinki nach Fukuoka. Angekommen gegen Mittag, ging es in mein Share Apartment, dass ich mir mit einer sehr freundlichen Schülerin geteilt habe. Dort kamen die ersten "Japangefühle" auf, Tatami, Airkonditioner, Schiebetüren!

Das Apartment war ausgestattet mit insgesamt zwei Schlafräumen, einer Küche mit Essraum, sowie einer getrennten Toilette und einem Badezimmer/Waschraum.

Das Apartment liegt Zentral in Hakata, etwa. 20 Minuten entfernt von meiner Sprachschule. Es ist bekannt für die Nudelsuppe "Hakata Ramen" sowie der Wasserkanal an dem jeden Abend die kleinen bekannten Essensstände "Yatai" aufgebaut werden.

 

 

Am Montag ging es dann mit dem japanisch Unterricht los. Zur Einführung gab es einen kleinen Standrundgang, so wurden wir mit der Umgebung rund um die Schule vertraut gemacht. Die Lehrer sind sehr nett und immer hilfsbereit gewesen, der Unterricht war immer gut strukturiert und interessant gestaltet, so konnte ich schon innerhalb kurzer Zeit meine japanisch Kenntnisse anwenden!

Meine Mitschüler kamen vorwiegend ebenfalls aus Deutschland, aber auch aus Nachbarländern wie den Niederlanden oder auch Thailand.

Mein Sprachkurs ging morgens um 9 Uhr los und ging bis um 12:15 Uhr. Das Konzept bestand darin, dass vorallem der Schüler viel japanisch spricht, dies half immens beim Lernfortschritt.

Jeden Tag ging ich zusammen mit meinen Mitschülern etwas essen, wir machten vor nichts halt und probierten alle Suppen, Fischgerichte, Nudeln und Reis.

Auch wenn ich manchmal nicht genau wusste, was ich bestellt habe, geschmeckt hat es immer!

Auf dem Foto könnt ihr Udonnudeln mit fritiertem Hühnchen (Tempura) sehen.

Nach der Schule gingen wir z.B. in das nahegelegende "Mandarake" dort gibt es hunderte Mangas zu total günstigen Preisen, oder setzten uns in einen Park, oder bummelten durch die zahlreichen Einkaufshäuser und Läden.

 

Während der Sommerzeit in Japan gibt es jede Woche mehrere Feuerwerke am Strand, traditionell tragen Frauen und Mädchen dann Yukatas, es wird sich mit Freunden an den Strand gesetzt und das bunte Feuerwerk wird bewundert.

Wer es noch nicht wusste, der Sommer in Japan ist heiß, sehr heiß! Wenn ein Fächer zur Abkühlung nicht ausreicht, bietet "Kakigori" (fein geschabtes Eis, mit Matcha/Himbeer/Melonen etc.mit Syrup oben drauf) eine sehr leckere Alternative!

Die Partnerschule organisierte ein großes internationales Treffen für alle Sprach- und Kulturinteressierte, eine tolle Möglichkeit um Freundschaften zu knüpfen, sein japanisch oder englisch zu Testen und gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen.

Gemeinsam mit anderen Japaner*innen und Mitschülern, machten wir eine Tagestour an die anliegende Präfektur Saga, während der Autofahrt konnte man die schöne, grüne Landschaft bewundern, mit Reisfeldern, Hügeln und Nebel.

Dort besuchten wir eine Töpferei in der wir selber töpfern konnten, der freundliche Inhaber gab uns eine Führung durch seine Werkstatt und erzählte uns viel über die Entstehung japanischer Töpferei.

Zum Abschluss gingen wir in ein Izakaya und bestellten uns reichlich Sashimi!

Für alle, die Fleisch und Fisch essen, bitte probiert ihn, solange ihr in Japan seid! Nirgendwo sonst, kann man so frischen Fisch essen, selbst jetzt, wo ich zurück in Deutschland bin, vermisse ich es!

Neben Saga, besuchten wir die Nokonoshima Insel, die kann man sehr einfach mit einer Fähre von Fukuoka aus erreichen.

Eine wunderschöne gepflegte Insel mit zahlreichen Blumen in verschiedensten Farben und Formen, umgeben vom blauen Wasser.

Es waren bereits 3 Wochen vergangen, also war es für mich an der Zeit, Postkarten an meine Lieben nach Deutschland zu schreiben.

Selbst die Briefmarken sind mit süßen Blumen und Rehen verziert!

Am Kanal von Hakata, gab es wie an vielen Orten ein kleines Lampionfest.

Dort versammelten sich die Leute zum gemeinsamen Essen und Trinken, dazu gab es Livemusik und viele kleine Stände an denen man Minispiele spielen konnte, wie z.B. Goldfische fangen oder Dosenschießen.

Im naheliegenden Supermarkt kaufte ich gerne ein und testete meine Kochkünste mit den japanischen Produkten.

Die Auswahl ist rießig, dort gibt es Gemüse und Obst, dass ich noch nie in Deutschland gesehen habe, sowie alltägliche Leckereien wie Umeboshi oder Natto, mit denen sich traditionelle Gerichte gut nachkochen lassen.

Egal wo man sich in Japan befindet, der nächste Schrein oder Tempel ist nicht weit!

Eines meiner Lieblingsbilder, die kleinen, verwinkelten Steinstufen, umranded mit Laternen und viel Natur drumherum.

Gegen Ende August/ Anfang September ist Regenzeit, dann sollte man lieber nicht ohne Regenschirm aus dem Haus gehen!

Nach der schwülen Hitze, tut ein kräftiger Regenschauer soo gut!

Oft wurden Taifune angesagt, diese machten sich meist Abends mit kräftigem Wind bemerkbar.

Nach sechs Wochen, war meine Zeit in Japan leider schon vorbei.

Ich konnte mein japanisch immens verbessern, lernte viel über die Mentalität der Japaner kennen und konnte einen guten Blick in das heutige Leben dort werfen.

Etwas, das man nur erfahren kann, wenn man sich selbst auf die Reise begibt und dieses tolle Land besucht.

Hier ein abschließendes Bild zusammen mit meinen Lehrern und ein paar Mitschülern.

Ich werde immer an diese tolle Zeit zurück denken und empfehle jedem, sich zu trauen einen Schritt in das Unbekannte zu wagen, es lohnt sich immer!