French in Normandy: 22. - 29. Juni 2014

Reportage von
Gast

French in Normandy: 22. - 29. Juni 2014
Das Niedersächsische Bildungsurlaubsgesetz* kurz NBildUG machte es möglich!
Wir, zwei Frauen im Niedersächsischen Landesdienst beschäftigt, haben eine Woche Bildungsurlaub (bezahlt) genutzt und fünf Tage Französisch in Rouen gelernt (selbst finanziert).

Wir, zwei Frauen im Niedersächsischen Landesdienst beschäftigt, haben eine Woche Bildungsurlaub* (bezahlt) genutzt und fünf Tage Französisch in Rouen gelernt (selbst finanziert).

* Vergleichbare Gesetze gibt es in allen Bundesländern.

Hinfahrt: Hannover - Paris mit Air France, Paris - Rouen mit RER B und SNCF. 

Am Gare de Rouen-Rive-Droite wurden wir von unseren freundlichen Gasteltern abgeholt.

Unser Französischlernen startete bereits am ersten Abend beim einfachen, aber schmackhaften Abendessen gemeinsam mit den Gasteltern (Frühstück und Abendessen bei den Gasteltern und dabei französisch palavern: täglich möglich).

Die nächsten fünf Tage: Französisch lernen in der Sprachschule French in Normandy. Da unser Domizil in Bonsecours, am Stadtrand von Rouen lag, nahmen wir jeden Morgen den Bus - mit Umsteigen auf der Seine-Brücke -  um auf die andere Seineseite zur Schule zu gelangen: Kennenlernen des französischen Alltags.  

French in Normandy ist eine kleine familiäre Schule, alle Beschäftigten und "Professeur" sind äußerst freundlich und jederzeit hilfsbereit - die Teilnehmenden internationaler Herkunft eher jünger als wir ;-)

Nach einem Einstufungstest waren wir in einem Kurs mit einer Brasilianerin, einem Mexikaner, einer Chinesin und drei Japanerinnen: also zu Acht. 

Unterricht: vormittags 9.30 - 13 Uhr , nachmittags: 14 - 16 Uhr

Unsere beiden Lehrerinnen waren sehr symphatisch, freundlich, humorvoll und dabei hoch professionell. Einzig zulässige Sprache während des Unterrichts: Französisch. Wir "alten Schülerinnen": hochmotivert und fleißig.

Die Mittagspause von 13 - 14 Uhr verbrachten wir immer im benachbarten, zauberhaften Jardin des Plantes.  

Nach dem ersten Unterrichtstag: Führung durch die Altstadt von Rouen.

Obwohl Rouen im zweiten Weltkrieg zu fast 90% zerstört wurde, sind viele der typischen normannischen Fachwerkhäuser - maison à colombage - erhalten bzw. saniert oder rekonstruiert. 

Sehr beeindruckend die Kathedrale: Notre-Dame de l’Assomption, ab 1170 erbaut, zählt zu den bedeutenden Kirchenbauten Frankreichs. Die Illumination "Cathedral of Light 2014" war ein ganz besonderes, optisches Erlebnis: siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=EE22ULkJh1c

Nach dem Unterricht haben uns die vielen Alltagseinrücke Frankreich und der französischen Sprache näher gebracht.

Rückfahrt: Zwischenstop in Giverny zum Besuch von Claude Monet´s Garten und Haus.

In der französischen Hauptstadt haben wir vor dem Rückflug noch einige Stunden Pariser Luft geschnuppert. 

Unsere "Bilanz" für diese Woche lautet: Eine angenehme und anspruchsvolle Sprachschule, interessante Begegnungen mit internationaler Jugend, sehr nette französische Gasteltern, französische Alltagskultur, normannischer Cidre und Käse uvm., eine neue Lern-(Schul)erfahrung und schließlich ein Mehr an französicher Sprach-/Sprechkenntnis! Und es hat Spaß gemacht!

Wer frankophil ist und die Möglichkeiten eines Bildungsurlaubsgesetzes nutzen möchte - dem kann das Angebot von  GLS für eine Sprachreise nur empfohlen werden: Prima Organisation, gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine lohnende Zeit z.B. in Rouen bei French in Normandy!