Wenn man eine Sprache wirklich lernen will, gibt es kaum etwas Besseres, als sie dort zu sprechen, wo sie zu Hause ist. Genau das habe ich getan: Eine Woche lang habe ich einen Spanischkurs am Malaca Instituto in Málaga besucht – und dabei nicht nur Vokabeln und Grammatik gelernt, sondern auch das besondere Lebensgefühl Andalusiens kennengelernt.
Lernen mit Meerblick
Der Campus des Malaca Instituto liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums, ruhig und dennoch nah genug, um schnell an den Strand oder in die Altstadt zu kommen. Der Unterricht war intensiv, aber sehr gut strukturiert: kleine Gruppen, engagierte Lehrkräfte und viel Interaktion. Besonders gefallen hat mir, dass ausschließlich Spanisch gesprochen wurde – das zwingt einen dazu, wirklich in die Sprache einzutauchen.
Zwischen den Kursen blieb genug Zeit, das Gelernte direkt anzuwenden: beim Kaffeeholen in der Schulcafeteria, im Gespräch mit Mitschüler:innen aus aller Welt oder beim Tapas-Essen in der Stadt.
Málaga entdecken
Málaga hat mich sofort mit seinem mediterranen Charme überzeugt. Die Stadt ist groß genug, um spannend zu sein, aber überschaubar genug, um sich schnell zurechtzufinden. Ein Spaziergang durch die Altstadt führt vorbei an historischen Gebäuden, kleinen Plätzen und lebhaften Tapas-Bars. Besonders beeindruckt haben mich die Alcazaba – eine maurische Festung mit herrlichem Blick auf die Stadt – und der Aussichtspunkt auf dem Castillo de Gibralfaro, von dem man die Küste überblicken kann.
Am Nachmittag zog es mich oft an den Strand, zum Beispiel an die Playa de la Malagueta. Mit einem Bocadillo in der Hand und Sonne im Gesicht konnte ich Vokabeln kaum schöner wiederholen.
Mehr als ein Sprachkurs
Was den Aufenthalt besonders gemacht hat, war die Mischung aus Lernen, Kultur und Begegnung. Ich habe Menschen aus unterschiedlichsten Ländern kennengelernt, die alle das gleiche Ziel hatten: Spanisch lernen und Spanien erleben. Gemeinsame Aktivitäten – Stadtführungen, Tapas-Abende oder Ausflüge in die Umgebung – machten die Woche intensiv und lebendig.
Nach nur fünf Tagen habe ich gemerkt, wie viel sicherer ich im Sprechen geworden bin. Natürlich lernt man eine Sprache nicht in einer Woche perfekt – aber man kann ein Fundament legen, das motiviert, weiterzumachen.
Hallo Elena,
wie war denn deine Unterbringung? Das würde mich schon sehr interessieren.
Grüße Miradora