Es waren 2 ganz tolle Wochen. Vielen Dank an die Lehrer und ganz viele Grüße an alle meine neuen Bekannten aus aller Welt und speziell nach Brasilien (dort kommen die meisten her).
It was amazing two weeks. Many, many thanks to my teachers und many greetings to my new friends all over the world. Especially to Brazil (There was the most in my claass).
Mein Erfahrungsbericht mit GLS und EC-Toronto im Mai/Juni 2016
Ich bin seid längerem auf der Suche nach einer professionellen Sprachschule gewesen um mein englisch zu verbessern. "Improve your english" heißt es überall. Also hab ich mich an den Rechner gesetzt und geschaut, was für Möglichkeiten auch "ältere Semseter" haben. Dabei bin ich bei GLS in Berlin auf die Kurse 30+ gestoßen. Das hat mich doch sehr interessiert, und da ich noch nie in Toronto Kanada war lag es nahe, dort meine Sprachreise zu organisieren.
Da es als Bildungsurlaub durchgehen sollte, hier ein Tipp: Im Vorfeld erfragen, ob die Intensivkurse für das entsprechende Bundesland zertifiziert sind, sonst muss normaler Urlaub genommen werden. Aber ich hatte Glück und Toronto hatte ein Zertifikat für Rheinland-Pfalz (noch Gültig bis 2017, danach müsste erneuert werden, ähnlich wie ein TÜV Stempel).
Die Organisation über GLS war sehr einfach und ein sehr netter Kontakt. Ich wurde immer auf dem laufenden gehalten und informiert, wenn sich etwas geändert hat.
Was ich nicht in Anspruch genommen habe, waren die Übernachtungsmöglichkeiten. Ich habe ein Apartment über ein großes Onlineportal für Privatvermietungen gebucht. Der Flug ging dann über den Link auf der GLS-Seite mit Traveloverland und damit war auch schon eigentlich alles erledigt.
Mein Apartment:
Eingang 3. Stock EC:
Ich war sehr, sehr beeindruckt, wie gut die EC-Toronto organisiert ist und was für tolle Lehrer es hat. Ich bin am Samstag nachmittag in Toronto mit dem Flieger angekommen, habe ohne Problem den Transfer zu meinem Apartment selbst organisiert. Die Stadt ist so einfach zu verstehen und man findet sich so schnell zurecht, Wahnsinn. die Leute in der Stadt sind so freundlich und hilfsbereit, da kann sich Deutschland mal eine richtig große Scheibe abschneiden!!! Ich musste beim transfer in der Union Station umsteigen und da dort umgebaut wurde und die Union riesig ist, stand ich einen kurzen Moment ratlos da. Aber dann hat mich auch schon ein Passant angesprochen un mir seinen Hilfe angeboten. Das ging soweit, dass er mich fasst bis zum Bahnsteig begleitet hat. Sonntag hatte ich Zeit mein Jetlag in den Griff zu bekommen und den Weg zur Schule zu erkunden.
Montag ging es dann pünktlich um 9 Uhr in die Schule zur Anmeldung. Ausweis, Krankenversicherung und Einstufungstest. Schriftlich, Hörverstehen und Dialog. Mittags gab es eine Pause und nachmittags wusste jeder in welchen Gruppen er ist und wo seine Räume sind.
UInd schon ging es auch los. Die Klassenräume sind mit sehr modernen Mitteln ausgestattet, auch wenn eine Klimanalage fehlt (Es kann echt heiß werden, was man für Kanada nicht so auf dem Schirm hat und schon garnicht im Mai). Beamer, Laptop, Multiboard an dem mit dem Finger geschrieben, verschoben, weg geschwischt wird. Alle Dozenten die ich hatte waren einfach super Liz ist ne coole Socke, hätte ihr stundenlang zuhören können. Adam hat die Beipiele mit seinem Hund Charly gebracht und mir damit Grammatik, Lorenzo hat mich aufs Glatteis geführt...er kann Deutsch, hat es aber erst später verraten. ;-) Also insgesamt eine runde Sache. Es hat mir jeden Tag Spass gemacht dort englisch zu lernen. Durch die zeitversetzten Anfänge vom Unterricht, Montag um 8:30 Uhr bis 14:30, Dienstag dann von 12:30 bis 17:00 Uhr und so weiter hatte ich die Möglichkeit auch abends mal länger mit den neuen Freundschaften in der Stadt unterwegs zu sein.
Der Unterricht selbst war absolut interaktiv gestaltet. Meist gab es eine Aufgabe, wir standen alle auf und jeder hat angefangen mit jedem zu reden und die Aufgabe zu lösen. Der Lehrer hörte sich die Dialoge an und verbesserte, wo Fehler auftraten. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass es kein "steriles" Englisch war, sondern wir mit den unterschiedlichen Akzenten und Aussprachen und auch dem Umgebungslärm umgehen mussten (Wo hat man die Möglichkeit in einem absolut stillen Raum mit jemanden aus Oxford oder Cambridge zu reden, fasst nirgends).
Es gab zwei Bücher, die auch gut genutzt wurden, hauptsächlich um Hausaufgaben zu geben. ;-) Aber ich war ja auch nicht zum Spass da, sondern um mit Spass englisch zu lernen. Gemeinschaftsräume, in denen man sich in den Pausen treffen konnte oder um vor oder nach der Schule die Hausaufgaben zu erledigen. Jede Menge PC's vorhanden, die auch alle mit Internet ausgestattet sind.
Die große Pause wurde entweder genutzt um in der Shoppingmall Eglington Center im Foodcourt zu essen oder in einem der anderen Restaurants in der Eglington. Auf dem Rückweg dann noch im Gebäude vom Shop einen french Vanilla oder vom Tim Horton/Starbucks und weiter ging es.
Wir waren eigentlich vom ersten Tag an eine tolle Truppe, keinerlei Scheu, jeder ging auf jeden zu. Haben uns verabredet und gemeinsames unternommen. Oder es wurde für das Wochenende bei TNT-Tours trips gebucht...man hörte es dann in den Aufenthaltsräumen (New York or Niagarafalls. or better Quebec, Ottawa, Montreal. What do you prefer? I need this or that...es war toll!!
Ich glaub hier muss ich keine Beschreibung liefern.
Ich selbst hatte die Gelegenheit die 4 1/2 Tage Tour nach New York mitzumachen, die super organisiert war und Brett ist der beste Reiseführer geweseen, den ich erlebt habe. Mit dem Bus nach NYC!!! Tolle Stadt, wahnsinn, was man für kleines Geld alles zu sehen bekommt und dickes Lob an den Busfahrer, der uns jeden Morgen von Jersey nach NYC reingefahren hat und abends wieder raus.
Die Niagarafälle haben wir selbst organisiert an dem Wochenende drauf. Autos mieten und mit 11 Leuten losfahren. Ich habe viele neue Bekannte und Freunde, die mein Leben bereichert haben und ich heute noch Kontakt habe. Ich schreibe diesen Bericht deswegen diese Woche, weil wir uns am Wochenende bei mir zu viert treffen. 3 aus Deutschland und 1 aus der Schweiz. Wir wollen den Kontakt auch weiter aufrecht erhalten!!!
German Wine Restaurant an den Niagarafällen
Die Bilder sind ein kleiner Ausschnitt von Toronto und NYC
Man ist eigentlich immer auf Achse. Ich war insgesamt 2 Wochen in der Schule und 3 Wochen in Toronto oder besser in der "GTA" der Grand Toronto Area, die riesig ist, aber für die ich am 3 Tag schon keine Karte mehr brauchte.
CN-Tower Tonronto Downtown
Die Stadt hat soviel zu bieten, CN-Tower, Casa Loma, Film Academy, Chinatown, Kingston, little Italy, Kingstreet, Downtown, Roger Centre, Distillery district, Toronto Islands, Lawrence Market und und und....(mein Favorit ist Kingston...amazing).
Die Abreise ist mir sehr schwer gefallen, aber alles geht einmal zu ende und somit auch die 3 Wochen. Aber ich weiß, ich werde wiederkommen!!