Diesen Sommer verbrachte ich zwei Wochen in der Südenglischen Hafenstadt Portsmouth um mein Englisch zu vertiefen. Tolle Schule, tolle Stadt, tolle Menschen!
Diesen Sommer verbrachte ich zwei Wochen in der Südenglischen Hafenstadt Portsmouth um mein Englisch zu vertiefen. Tolle Schule, tolle Stadt, tolle Menschen!
Wegen eines angestrebten Jobwechsels hatte ich die Idee, mein Englisch mit einer Sprachreise zu vertiefen. Ich wendete mich an die GLS Sprachreiseabteilung und bekam die Empfehlung einen Businesskurs kombiniert mit General English zu buchen. Zwei etablierte Sprachschulen für Business-Englisch in England standen zur Auswahl. Da ich die Küste liebe und es Sommer war, entschied ich mich für LSI Portsmouth.
Portsmouth ist eine Hafenstadt an der Südküste Englands unweit von Brighton. An der Westküste befindet sich der Hafen von Portsmouth, südlich wird die Stadt durch den Solent von der Isle of Wight getrennt. Im Gegensatz zu Brighton ist Portsmouth nicht so überlaufen von Touristen und eine typische englische Stadt mit ca. 200.000 Einwohnern.
Das Nelson Monument am Hafen. Horatio Nelson war Admiral der Royal Navy, besonders bekannt für die Schlacht von Trafalgar und seinen anschließenden tragischen Tod:
Hier der Spinnaker Tower, ein 170 m hoher Aussichtsturm und die Fähre, die regelmäßig zur Isle of Wight fährt.
Um mein Englisch nicht nur in der Schule zu verbessern, sondern auch noch in meiner Freizeit zu vertiefen, aber auch um die englische Kultur noch besser kennenzulernen, entschied ich mich für eine Gastfamilie. Rechtzeitig vor meiner Abfahrt erhielt ich von GLS den Namen, die Adresse und weitere Infos über meine zukünftige Host Mum. Das tollste war, dass ihr Haus nur ein paar Gehminuten vom Meer entfernt lag. Die Schule war leider über 30 Minuten entfernt, so dass ich meist mit dem Bus fahren musste. Trixie hatte zwei Gästezimmer in der oberen Etage ihres schönen Hauses. Während meines Aufenthaltes teilte ich mir die Etage und das Badezimmer mit Emma aus Frankreich. Trixie kochte jeden Abend für uns ein leckeres Dinner und wir drei saßen zusammen und unterhielten uns über unseren Tag und unser Leben. Auch morgens beim Frühstück aßen wir zusammen. Beim Essen ging sie sehr auf unsere Wünsche ein und auch sonst war es einfach nur toll, bei ihr wohnen zu können!
Hier seht ihr Trixies Haus:
Mein Zimmer war sehr freundlich, hell und ruhig.
Wenn ich aus dem Fenster schaute, sah ich einen verwunschenen viktorianischen Friedhof:
Meine Gastmutter Trixie mit Emma, einer Sprachschülerin aus Frankreich, im Garten ihres Hauses:
An meinem ersten „Schultag“ brachte mich meine Gastmutter mit dem Auto zur Schule. Das Executive Programm verfügt über eine eigene Lounge mit schöner Terrasse für alle Businesskursteilnehmer. Der Einstufungstest war okay: Auf ein kurzes mündliches Interview folgte ein umfangreicher Multiple Choice Test.
Am Nachmittag hatte ich dann meinen ersten Businesskurs mit zwei anderen Schülern.
Der Businesskurs war in zwei Blöcken unterteilt, die je von unterschiedlichen Lehrern geleitet wurden. Der erste Block behandelte das Thema Meetings und der zweite Project Management.
Am nächsten Tag begann meine General English Class. Hier waren die Schüler weit jünger (unter 30 Jahre, während sie im Business Programm zwischen 30 und 55 Jahre alt waren). Wir waren insgesamt neun Schüler und arbeiten viel in Kleingruppen zu unterschiedlichen Themen. Insgesamt war ich mit dem Englisch Niveau beim General Englisch sehr zufrieden, da das Level ziemlich hoch war. Im Executive Programm war es eher niedrig, viele der Teilnehmer waren lediglich dort, um ihre Business Sprache zu vertiefen, hatten aber sonst ein eher niedriges Niveau.
Für das Executive Programm gab es ein umfangreiches Social Programm, an dem ich regelmäßig teilnahm. Vom Welcome Drink über Stadtführungen, Restaurantbesuche bis hin zu Konzerten in Pubs oder Ausflügen am Wochenende. Das war sehr nett, weil ich schnell viele Leute aus den verschiedensten Ländern kennenlernte. Es waren auch einige Deutsche dabei. Doch das war kein Problem, da an der Schule, und so auch beim Freizeitprogramm, die Regel herrscht, dass nur Englisch gesprochen werden darf.
Teilnehmer des Executive Programms mit Lehrern im Café Parisien, neben der Schule.
Fish & Chips am Hafen in der Lunchpause:
Portsmouth ist eine lebendige Universitätsstadt mir vielen jungen Leuten. Zahlreiche Parks, viktorianische Häuser, viele Pubs, englische Cafés und Shops prägen die Atmosphäre der Stadt.
England verfügt über eine tolle Pubkultur, hier treffen sich Menschen über soziale und Altersgrenzen hinweg. Regelmäßig gibt es Konzerte, der Eintritt ist frei und es ist immer sehr voll.
An einem Wochenende sind wir nach Bath, Salisbury und Stonhenge gefahren. Besonders Jane Austen Bath (die Autorin ist hier geboren) mit seinem römischen Bad hat uns sehr gefallen.
Alles in allem war es eine wunderschöne Sprachreise. In der ersten Woche hatte ich Probleme mit den Inhalten in meinem Businesskurs. Doch die Ansprechpartner der Schule waren sehr bemüht und sind gut auf meine Änderungswünsche eingegangen. Meine französische Mitbewohnerin Emma hatte leider nicht so viel Glück. Das lag aber auch daran, dass sie ihre Probleme und Wünsche nicht kommuniziert hat. Wieder einmal zeigte sich, dass es wichtig ist, rechtzeitig Bescheid zu geben, wenn es Probleme gibt. Die Mitarbeiter und Lehrer sind sehr engagiert und wollen wirklich, dass es einem gut geht und man den maximalen Nutzen aus seinem Aufenthalt zieht.
Besonders positiv überrascht war ich von meiner Gastfamilie. Ich war mir vorher nicht sicher, ob das angenehm sein wird. Zuvor hatte ich gehört, dass viele Familien, Sprachschüler hauptsächlich wegen des Geldes nehmen aufnehmen würden und es nicht sehr familiär sei. Ich wurde absolut postiv überrascht. Meine Host Mum war so herzlich und aufgeschlossen, wir redeten viel und ich lernte die englische Kultur viel besser kennen als es je in einem Hotel oder in einer Residence möglich gewesen wäre. Auch meine Mitschüler an der LSI Schule waren sehr angetan von ihren Gastfamilien. Ich kann diese Art der Unterbringung nur empfehlen, weil es neben der sprachlichen Bereicherung auch eine menschliche und interkulturelle Bereicherung ist!
Neben meiner Gastfamilie, der Sprachschule und den netten Menschen, die ich dort kennenlernte hat mir der Ort richtig gut gefallen. Die Mischung aus normaler Stadt mit sehr freundlichen und offenen Menschen und die Lage am Meer war einfach unschlagbar!
Die viktorianische South Parade Pier
Die Promenade unweit meines Hauses in Southsea, Portsmouth
The End
Hier finden Sie alle Infos zu den Business Sprachreisen von GLS.